Der Vertrieb bei Mohn Media

01. Oktober 2020 Jana – MohnMedia

In der zweiten Hälfte unserer 3-jährigen Ausbildung als Mediengestalter wechseln die meisten von uns in den Vertrieb. Dort lernen wir im Wesentlichen, wie Aufträge zu planen und durchzuführen sind. Da Mohn Media so ein großes Unternehmen ist und es viele verschiedene Arten von Druckprodukten gibt, die wir herstellen, haben wir nicht nur eine Vertriebsabteilung, sondern gleich fünf:
 

•    Action Print (Direktmarketing/Mailings)
•    Bücher
•    Zeitschriften und Telefonbücher
•    Kataloge
•    Prospekte
 

Um euch einen kleinen Einblick in die verschiedenen Bereiche zu geben, haben wir hier ein paar Erfahrungsberichte für euch zusammen gestellt:

 

Action Print (Direktmarketing/Mailings)

Zwei erfolgreiche Lehrjahre liegen jetzt schon hinter uns. Nun sind wir schon in der Oberstufe und damit verändert sich unser gesamter Arbeitsalltag. Denn die Azubis, die in der Oberstufe sind, arbeiten nicht mehr wie sonst jeden Tag in der Ausbildungsabteilung der Vorstufe. Sie werden in die verschiedenen Abteilungen integriert, in denen sie hoffentlich auch nach der Ausbildung bleiben können. Für mich hieß es dann also, ab in den Action Print! Der Bereich Action Print ist eine unserer Produktlinien, die sich überwiegend um personalisierte Druckprodukte wie Mailings oder Umschläge kümmern. Hier bin ich zurzeit als Kundenmanagerin eingesetzt und arbeite mich langsam in die verschiedenen Aufträge ein. Die Arbeit ist mit der in der Ausbildungsabteilung überhaupt nicht zu vergleichen. Ich arbeite kaum noch kreativ, sondern absolut organisatorisch. Als Kundenmanagerin koordiniere ich die mir zugeteilten Aufträge für den Kunden durch unsere Druckerei. Ich bekomme die Druckdaten vom Kunden und leite diese in unserem Haus entsprechend weiter, betreue den Kunden bei Fragen, beaufsichtige die Produktion, plane den Versand und schreibe die Rechnungen. Auch bei Fragen innerhalb unserer Druckerei bin ich die Ansprechpartnerin und versuche bei Problemen Lösungen zu finden. Alles in allem bin ich super zufrieden in meiner "neuen" Abteilung! Ich mache die Arbeit wirklich gern und ich persönlich finde es gar nicht schlimm, dass die Arbeit jetzt weniger kreativ ist. Dafür fühle ich mich total gebraucht und, ja auch irgendwie "wichtig".

Jenny

 

 

Buch

Wir beide sind momentan in der Produktlinie Buch eingesetzt. Marc ist im Inlandsteam und ich im Team für Industriebücher. Wir lernen hier den kaufmännischen Teil unserer Ausbildung. Zum kaufmännischen Teil der Ausbildung gehört unter anderem so etwas wie Rechnungen schreiben, Kundenkontakt und den Druckauftrag zu begleiten. Die Vertriebszeit hilft uns sehr dabei, den Produktionsablauf innerhalb der Firma zu verstehen und Lerninhalte zu vertiefen. Man nimmt sich auch mal Zeit, um mit den Kollegen zu „plaudern“. Dabei lernt man auch schnell Stolperfallen kennen, die im Vertriebsablauf passieren können. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Monaten noch viele weitere Erfahrungen gewinnen dürfen.

Malena und Marc

 

 

Zeitschriften und Telefonbücher

Auch ich habe vor gut drei Monaten den zweiten Teil meiner Ausbildung begonnen – und zwar in der Produktlinie Zeitschriften/Verlage. Nachdem mir zusammen mit den anderen Azubis die Grundlagen der Gestaltung in der Ausbildungsabteilung gelehrt wurden, startete nun der kaufmännische Teil. Im Kundenmanagement betreut man die gesamte Abwicklung eines Druckauftrages. Das beginnt bei der Angebotserstellung und endet mit der Durchführung einer Auftragsanalyse. Dazwischen begleitet man das Produkt – in meinem Fall die Zeitschrift – von der Vorbereitung, über den Druck und die Weiterverarbeitung, bis hin zum Versand. Als Kundenmanager ist man also für viele verschiedene Abteilungen in der Firma, aber vor allem auch für die Kunden, der Ansprechpartner. Durch meine Zeit im Vertrieb lerne ich den Ablauf für ein Produkt von Anfang bis Ende kennen. Und ich hoffe, dass ich in meiner Ausbildungszeit noch viele spannende Aufträge mit begleiten kann.

Sara

 

 

Kataloge

Wir sind hier ein Team von ca. 50 Personen, welche die Produktion von verschiedensten Katalogen betreuen. Es gibt das Angebotsteam, das Import- und das Exportteam. So wird ein Katalog vom Vertragsabschluss im Angebotsteam bis zum Endversand an den Kunden von hier aus koordiniert. Ein Katalog ist ein sehr vielseitiges Produkt. Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten, wie ein Katalog aufgebaut sein kann. Von separaten Einheftern oder Auflegern, zu personalisierten Eindrucken oder Laschen. Das macht es für mich hier so spannend. Kein Katalog ist wie der andere und ist somit jedes Mal eine Herausforderung.

Marie

 

 

Prospekte

Als ich nach der Zeit im Home-Office im Vertrieb angefangen habe, kam mir die Arbeit ziemlich kompliziert vor, so viele Excel-Listen, die ausgefüllt werden müssen…. und Programme, mit denen wir vorher noch nie gearbeitet haben. Doch ich muss sagen, so schwierig ist es gar nicht. Je öfter man einen Auftrag bearbeitet, desto einfacher fällt einem die Arbeit und macht auch mehr Spaß. Meine Aufgaben bestehen zum Beispiel darin Rechnungen zu schreiben, Lieferscheine sowie Palettenzettel zu erstellen und Druckdaten zu sichten. Vor allem die Atmosphäre hier im Vertrieb ist super und an kleinen Snacks für zwischendurch fehlt es nie.

Jana

Jana

Mediengestalterin

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