2020 ist in Sicht!

17. Dezember 2019 Richard – Sonstiges

Begonnen hat alles mit einer Rundmail an alle Vorstufenmitarbeiter:
»Jeder der möchte, sende bitte ein oder mehrere Fotos für den Vorstufenkalender passend zum diesjährigen Thema: Hobby & Freizeit ein.«

Nach und nach kamen viele Bilder zusammen und ich konnte loslegen:
Zuerst sichtete ich die eingesendeten Bilder und erstellte mehrere Entwürfe für das Kalendarium. Ich durfte eigenständig passende Fotos auswählen und sie auf den jeweiligen Kalenderblättern positionieren. Hierbei achtete ich besonders darauf, dass das entsprechende Bild zu der jeweiligen Jahreszeit passt und, dass möglichst viele Bilder von unterschiedlichen Mitarbeitern einen Platz im Kalender finden.

Im Anschluss besprach ich den aktuellen Stand mit meinem Ausbilder, er gab mir weitere, hilfreiche Tipps für das Layout und daraufhin vereinbarte ich einen Termin mit der Abteilungsleitung.

Ich muss zugeben, vor diesem Termin war ich schon ein wenig nervös – der Abteilungsleitung stellt man in der Regel als Azubi eher selten seine Arbeiten vor. Deshalb habe ich mich umfangreich vorbereitet, indem ich die Bildauswahl und meine Layoutvorschläge im Endformat ausgedruckt habe – so lässt sich am besten beurteilen, ob die Bilder sich eignen und eine ausreichende Auflösung haben.

Nachdem ich meine Vorschläge vorgestellt habe, legten wir die Bildauswahl fest und entschieden gemeinsam, dass ich an zwei meiner Versionen weiterarbeite.

Ich erstellte sowohl eine schlichte Variante, in der die Kalendarien in der dunkelblauen Corporate-Farbe von Mohn Media gestaltet wurden, als auch eine farbenfrohe, bunte Variante, in der die Farbe der Kalendarien an den jeweiligen Bildinhalt angepasst wurde.

In einer weiteren Besprechung mit der Abteilungsleitung entschieden wir uns final für die bunte Variante. Während ich dem Layout den letzten Schliff gab, übernahm die Abteilungsleitung die organisatorischen Aufgaben. Auch dabei wurde ich gut eingebunden und immer auf dem Laufenden gehalten. »Auf welchem Papier und auf welcher Maschine wird gedruckt?«, »Wann ist der Drucktermin?« und »Wo wird verarbeitet?« – all diese Fragen galt es noch zu klären.

Neben der finalen Bearbeitung des Layouts mussten natürlich noch die Bilder bearbeitet und passende Bildunterschriften gefunden werden. Bei der Bearbeitung bekam ich Hilfe von meinem Ausbilder – Kalender müssen nämlich »funktionieren«, denn einen ganzen Monat zeigen sie dasselbe Bild. Daher sollte dieses so spannend und auffällig wie möglich sein, ohne das Kalendarium in den Hintergrund zu stellen.

Die fertig bearbeiteten Bilder mailte ich im Anschluss an die jeweiligen Einsender, um die Druckfreigaben zu erhalten. Zusätzlich erkundigte ich mich, welche Bildunterschrift sie sich für ihr Bild wünschen. Nachdem mir schlussendlich alle Freigaben vorlagen, besprach ich den letzten Stand des Kalenders noch einmal mit der Abteilungsleitung. Wir waren uns einig – so kann der Kalender in den Druck gehen!

  • Azubi Darian hat beim Druck alles im Blick
  • Gelb- und Magenta-Druckplatte nach dem Druck.

Wie ihr sicher gemerkt habt, braucht es sehr viele kleine Schritte bis so ein Druckprodukt schlussendlich in den Druck gehen kann. Trotzdem ist es die Mühe wert und ich freue mich schon sehr, den fertigen Kalender in den Händen zu halten!

 

Ein Gastbeitrag von Jennifer Runge, Mediengestalterin im 2. Lehrjahr

Richard

Mediengestalter

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