Probind – Unsere Weiterverarbeitung

25. Oktober 2018 Marius Fette – Berufsfelder

Innerhalb der Ausbildung bei Mohn Media wird man auch den Betrieb ProBind in Marienfeld kennenlernen und den Arbeitsprozess miterleben dürfen. Insbesondere die Medientechnologen in der Druckweiterverarbeitung bekommen hier Näheres zur Umgebung und den verschiedensten Verarbeitungsmaschinen nahegelegt und verbringen einen Teil ihrer Ausbildung vor Ort. Anders als bei Mohn Media, steht allein die Weiterverarbeitung bereits bedruckter Produkte im Vordergrund. Einer der bekanntesten Aufträge, die hier verarbeitet werden, ist das wöchentliche Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Nach den ersten zwei Lehrjahren als Medientechnologe in der Druckweiterverarbeitung kann man sich dafür entscheiden, ob man lieber bei Mohn Media in Gütersloh arbeiten oder zukünftig an einer der Maschinen bei ProBind tätig sein möchte. Zu diesen Maschinen gehören sogenannte Klebebinder, Sammelhefter sowie einige Falzmaschinen. Zu den ersten beiden gehören natürlich noch andere Maschinenbereiche dazu, wie z.B. eine Zusammentragemaschine, ein Drei-Messer-Palettierer und mehr. Man könnte hier noch weiter ins Detail gehen, allerdings möchte ich euch nichts vorwegnehmen!

Im ersten Ausbildungsjahr haben wir durch eine Führung von einem Schichtleiter im Klebebinder- und im Sammelhefter-Bereich das große Gebäude kennenlernen können. Während dieser Zeit haben wir viel über die Arbeitsabläufe und den Betrieb im Allgemeinen erfahren. Als wir dann zum ersten Mal bei ProBind eingesetzt wurden, konnten wir die Maschinen genauestens unter die Lupe nehmen, wodurch wir natürlich auch die verschiedenen Mitarbeiter und die Schichtleiter kennengelernt haben. Die Mitarbeiter haben uns mit Begeisterung alles über ihre Maschine erzählt und uns gezeigt, wie die einzelnen Komponenten genau funktionieren. Die Maschinenführer zeigten uns dabei das komplette Einrichtungsverfahren der Maschinen. Bei den nächsten Besuchen durften wir nun auch schon selbst Hand anlegen und dabei helfen die Maschinen einzurichten und zu betreiben. Generell waren alle Mitarbeiter vor Ort sehr freundlich und hilfsbereit. In der Kantine, die natürlich einen der wichtigsten Bereiche darstellt, gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Mahlzeiten wie Burger, Lahmacuns und vieles mehr. Man hat sogar die Möglichkeit, draußen zu essen, wenn es zur sonnigen Jahreszeit mal zu heiß werden sollte.

Im Grunde genommen war die Arbeit bei ProBind eine tolle Erfahrung. Aus meinem Lehrjahr gingen drei Azubis nach ProBind, also genau die Hälfte von uns. Sie werden jetzt das gesamte dritte Lehrjahr dort verbringen und dabei lernen, wie man den Sammelhefter bzw. den Klebebinder komplett einrichtet, um dann zur Abschlussprüfung an einer der Maschinen die anstehende, praktische Prüfung abzulegen. Bisher haben sich alle drei sehr gut eingelebt und können bislang nur Positives über den Betrieb erzählen.

Marius Fette
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