Mediengestalter auf Kanutour

09. Oktober 2017 Klara – Sonstiges, Veranstaltungen

Am 19. September, also fast schon im Herbst, machten sich die Mediengestalter auf den Weg zu ihrer Sommeraktion. Die Sommeraktion ist ein jährlicher Termin, an dem eine gemeinsame Veranstaltung ansteht, um den Teamzusammenhalt zu stärken und die neue Unterstufe besser kennenzulernen. Also ging es nach der Mittagspause für 19 Mediengestalter und 3 Ausbilder los in Richtung Rebbeke an der Lippe.

Paul, Malte und Lars haben die Highlights der Kanutour mit der Go-Pro festgehalten.
Los gehts!

An der Einstiegsstelle angekommen trafen wir auf unseren Guide sowie unsere Kanus. Nachdem die Kanus gemeinschaftlich abgeladen wurden und jeder mit Paddel und Schwimmweste ausgestattet war, bekamen wir eine Einführung ins Kanufahren. So lernten wir, wie wir steuern und bekamen einen Überblick über die Strecke, die uns erwartete. Als die Vorbereitungen getroffen und alle dick eingepackt waren, wartete die Lippe auf uns und es ging los. Sobald alle auf dem Wasser waren, folgten wir der sanften Strömung der Lippe. So konnten wir zuerst das Paddeln und vor allem das Lenken der Kanus ausprobieren und uns daran gewöhnen. Doch auch als wir wussten, wie wir die Kanus steuern müssen, landete das ein oder andere Kanu mitsamt der Besatzung ab und an mal in den Ästen der Büsche und Bäume am Ufer.

Es bleibt aber nicht so ruhig

Schon nach einer Weile, die wir flussabwärts unterwegs waren, und der ein oder anderen Jacke, die aus dem Zwiebellook entfernt wurde, trafen wir wieder auf unseren Guide. An dieser Stelle erwartete uns ein umgebautes Wehr. Schon bei der Ankunft dort konnten wir sehen, dass die Strömung hier alles andere als langsam und sanft war. Auf der Lippe mussten wir so einen Slalomparcour absolvieren. Dabei bildeten Reihen aus Felsbrocken, die von den Ufern bis etwa zur Mitte des Flusses reichten, unsere Hindernisse. Nun hieß es auf der Strömungszunge zu bleiben, also der Hauptströmung zu folgen und bei einem Richtungswechsel blitzschnell zu reagieren.

Noreen und Klara überwinden die Stromschnellen.

Nachdem einige Kanus, darunter auch das, in dem ich saß, das Hindernis überwunden hatten, kam eine Gruppe jedoch vom Kurs ab und verlies ihr Kanu unfreiwillig. Wegen des eiskalten Wassers, das laut einem Ausbilder

gefühlt 7 Grad

hatte, war für die drei die Kanutour leider auch bald beendet und sie wechselten in ein Auto, das uns auf dem Landweg begleitete.

Eine weitere Etappe

Nach diesem Highlight wurde die Lippe wieder ruhiger und wir konnten entspannt weiterpaddeln. Leider zerriss unsere Gruppe bei der Weiterfahrt und es bildeten sich mehrere Grüppchen. Wobei sich hier die drei Jahrgänge mischten und man so die Chance hatte, nochmal mit den anderen zu quatschen. Schon hier machte sich langsam der Hunger breit und je weiter wir die Lippe runter paddelten, umso öfter hörte man:

Ich hab Hunger!

Aber es half ja nichts, denn das Essen kam leider nicht zu uns, sondern wir mussten uns zum Essen begeben. Nun wurde die Lippe mal schmaler, mal breiter, mal sanfter und mal etwas turbulenter. Wie Lina am nächsten Tag stolz berichtete, haben wir sogar eine Kuh gesehen.

Idylle in Lippstadt

Als wir Lippstadt erreichten, erwartete uns eine riesige Parkanlage. Diese war sehr idyllisch und schön zum Durchpaddeln. Hier konnten wir sogar die Sonne an einem sonst sehr bewölkten Tag genießen. Es war auch mal eine schöne Erfahrung einen Park vom Wasser aus zu sehen. Irgendwann erreichten wir eine Ausstiegsstelle, an der eine andere Schülergruppe, die uns bisher immer mal wieder begegnet ist, aussteigen musste. Meiner Meinung nach hat die Gruppe einen weiteren Höhepunkt der Tour verpasst. Denn genau unterhalb der Ausstiegsstelle gab es eine Bootsrutsche. Die Bootsrutsche ist speziell für Kanus in den Flusslauf eingebaut, damit diese ein weiteres Wehr überwinden können.

Auf dem linken Bild winken Lina, Saskia und Frauke entspannt in die Kamera, während auf dem rechten Bild Susanne, Vivien und Jonas die Bootsrutsche passieren.
Endspurt!

So ging es mit Schwung in die letzte Etappe der Tour. Die Lippe führte uns weiter durch die Parkanlage. An der Bootsrutsche hatten wir von unserem Guide schon die Information bekommen, dass es nur noch ein kurzes Stück sei und wir an einem großen geschotterten Platz aussteigen sollten. Naja, das letzte Stückchen zog sich dann wie Kaugummi, die Arme wurden schwer und das Rufen nach Essen immer lauter. Nach insgesamt 11 Kilometern und etwa 3 Stunden zu Wasser erreichten wir schließlich unsere Ausstiegsstelle in Lippstadt. Dort angekommen wurde schnell der ein oder andere nasse Schuh ausgezogen. Nun wurden die letzten Kraftreserven genutzt, um die Kanus zu putzen und zu verladen.

Endlich ist es so weit: Es gibt Essen!

Nachdem alle wieder in die Autos aufgeteilt waren, ging es Richtung Batenhorst. Dort hatte Christian bei sich zu Hause für alles gesorgt, was man nach einem so anstrengenden, nassen und kalten Tag auf dem Wasser braucht. Uns erwartete eine vorgeheizte Scheune und der Grill war auch schon an. Schon bald wurden Buletten und Brötchen für unsere Burger auf den Grill geschmissen und anschließend mit weiteren Leckereien belegt. Denn jeder hatte eine Kleinigkeit mitgebracht und so hatten wir eine reiche Auswahl von Rucola bis Bacon und von Röstzwiebeln bis zu diversen Saucen. Für jeden war was dabei, sogar für eine Kollegin, die heute zum ersten Mal Burger aß. Der Tag wurde also mit einem gemeinsamen Burgeressen und kalten Getränken beendet. Wobei die Ersten sich danach schnell nach Hause unter eine warme Dusche verabschiedeten und andere noch eine Weile zusammensaßen.

Das muss noch gesagt werden:

Alles in allem war es ein wirklich schöner Tag, der uns bestimmt in Erinnerung bleiben wird. Einen besonderen Dank möchte ich noch aussprechen:

  • an alle, die dabei waren, dass ihr den Tag unvergesslich gemacht habt,
  • an unsere Ausbilder, dass ihr den Spaß mitgemacht habt,
  • und ganz besonders an Christan, der die Organisation übernommen hat und bei dem wir sogar den Tag ausklingen lassen konnten. Danke!

Ich bin gespannt, was die nächste Sommeraktion bringt und freue mich drauf.

Endlich angekommen.
Klara

Mediengestalterin

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