Wo ist mein Geld geblieben ...?

22. März 2018 René Reimann – MohnMedia

Diese Frage stellt sich der ein oder andere am Monatsende wohl des Öfteren. Meistens versucht man dabei panisch mit den Fingern im Sofaspalt ein paar Münzen zu ertasten, mit denen man dem unmittelbar drohenden Hungertod noch gerade so entgehen kann.

Puh, das war knapp!

Das Seminar »Was kostet das Leben? – Die Finanzen voll im Griff!«, geleitet von der Mitarbeiterunterstützung »pme Familienservice« versprach uns Berufseinsteigern bei diesem sowie ähnlichen Problemen Abhilfe und sollte uns dabei unterstützen, unsere Ausgaben besser zu organisieren und den Überblick über unser Geld beizubehalten, damit auch in Zukunft jeder pünktlich seine Miete zahlen kann.

Bei so einem netten Versprechen sagte natürlich jeder Auszubildende unserer Unterstufe zu. So trafen wir uns dann an einem Samstagmorgen um 9.00 Uhr in einem der Konferenzräume von Mohn Media. Mit gezückten Kugelschreibern und nicht allzu vollen Geldbeuteln warteten wir auf die lang ersehnte Beratung durch die Lebensretter der Sparschweine. Und dann starteten wir:

Zu Beginn erhielten alle teilnehmenden Azubis einen Überblick über die verschiedenen Themen, welche im Laufe des Seminars noch zur Ansprache kommen sollten. Von banalen Dingen wie der Aufzählung alltäglich anfallender Kosten, über die gefürchtete Steuererklärung, bis hin zur Überschuldung von jungen Erwachsenen ließen sich sämtliche Risikofaktoren sowie Spartipps für uns Azubis wiederfinden.

Mittels einer PowerPoint-Präsentation wurde jeder Punkt einzeln vorgetragen. Damit es nach längerer Zeit – trotz der sehr interessanten Thematik – für niemanden langweilig wurde, waren einige sehr gut zusammengestellte Kurzfilme im Vortrag wiederzufinden.

Zusätzlich dazu gab es mehrere kurze Aufgaben, welche wir jeweils in kleinen Gruppen absolvierten. Dabei ging es beispielsweise um den Umtausch von Kleidung in einem Modegeschäft und die Definition verschiedener Kreditverfahren.

Da wir all die Informationen des Seminars behalten wollten und niemand eine Tätowiermaschine zur Hand hatte, brauchten wir regelmäßig Stärkungen. Zum Glück ließen sich diese in Form von verschiedenen Kaltgetränken und Süßigkeiten an einem Buffet im Konferenzraum wiederfinden.

Als am Ende des Vortrags der beiden Mitarbeiter Begriffe wie die SCHUFA, der Dispositionskredit und die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) geklärt waren, konnten wir unser Finanzbewusstsein in einem Multiple-Choice-Test unter Beweis stellen. Zwar war das Ergebnis nicht bei jedem berauschend, aber das sollte sich mit den neuen Erkenntnissen bald ändern.

Hoffentlich sehr bald!

Um 13.00 Uhr endete das Seminar dann schließlich und wir hatten bei konkreten Fragen nochmals die Chance, die Seminarleiter anzusprechen.

Im Großen und Ganzen war die Finanzberatung eine Entscheidung des Betriebs, welche uns im Nachhinein erfolgreich bewusst gemacht hat, dass im Supermarkt nicht jeder Griff ins Regal Sinn ergibt und man viele Möglichkeiten hat Geld einzusparen. Genauso hat sie uns gelehrt wie man durch zusätzliche Unterstützung des Staates und eigener Initiative weitere Boni erhalten kann.

Mit guter Laune, Marktguru-Apps auf dem Smartphone und den Finanzen im Blick gingen wir anschließend ins verdiente Wochenende!

René Reimann

Mediengestalter

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