Einwegbecher R.I.P.

12 . Januar 2018 |  Rene Benzin -  MohnMedia, Sonstiges

Wer in den letzten Monaten nicht auf den Konsum von jedweder Art von News verzichtet hat, wird wohl kaum um den deutschlandweiten Anti-Hype gegen die Einweg-Kaffeebecher herum gekommen sein. Dem neuen Klimaschutzfeind Nummer Eins wurde der Kampf angesagt und Initiativen sprießen aus allen Ecken des Landes.

Anfang des Jahres haben sich bereits 300 Cafés mit der Aktion „Coffee to go again“ dazu verpflichtet, ab sofort den Kaffee auch in mitgebrachte Becher zu füllen, die Deutsche Bahn gibt 20 Cent Rabatt, wenn man auf einen Pappbecher verzichtet und München will den Einweg-Kaffeebecher sogar verbieten. Eine Lösung für die globale Umweltverschmutzung findet man alleine in dem Mehrwegbecher natürlich nicht. Aber dennoch ist es zweifellos eine sinnvolle Maßnahme, um auf die unnötigen Wegwerfprodukte hinzuweisen, auf die wir im Stande wären zu verzichten.

Ein Bewusstsein dafür, dass wir bereits mit kleinen Änderungen unserer Gewohnheiten zum Umweltschutz beitragen können, ist ausschlaggebend, um unseren Alltag generell umweltfreundlicher zu gestalten. 
Auch im Corporate Center, dem zentralen Standpunkt von Bertelsmann, blieben die Mülleimer nicht von den One-Way-Pappprodukten verschont. Dem hat das Unternehmen, in Zusammenarbeit mit seiner JAV, vor ein Ende zu setzen und verteilte prompt 500 Thermobecher im wunderschönen Corporate Design, an seine Azubis und Studenten.


Aber damit nicht genug – Um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, ließ man es sich nicht nehmen, die brandneuen Mehrwegbecher-Besitzer für die großzügige Spende, ebenfalls um eine kleine Spende zu bitten: Einem Euro für ein Umweltprojekt der Stadt.

Die jungen Mitarbeiter dazu zwingen, in Zukunft auf Einwegbecher zu verzichten, geht selbstverständlich nicht, aber es ist definitiv gut zu wissen, dass ihnen ab sofort eine Alternative zu der Umweltsünde angeboten wird.

Jetzt liegt es nur noch an uns, die Möglichkeit zu ergreifen, wenigstens ein wenig zum Erhalt unserer kostbaren Umwelt beizutragen. 


Ich wüsste nicht, was dagegen spräche.

Rene Benzin

Medientechnologe Druckverarbeitung